Think positive.

Klar, man kann jetzt so tun, als sei die Verurteilung des Gewohnheitsverbrechers B.  zu einem Jahr Hausarrest oder sozialen Diensten eine Strafe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er in den bislang 18 Prozessen, die gegen ihn angestrengt wurden, nur dieses einzige Mal in letzter (dritter) Instanz verurteilt wurde, könnte man durchaus optimistisch sein. Nur… Think positive. weiterlesen

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Mein Outing

Ich fange an, heimlich die Seiten über Fußball zu lesen. Am liebsten in der SZ und am allerliebsten, wenn Holger Gertz über Fußball schreibt, zum Beispiel gestern, als er über einen Fußballtrikot-Sammler schrieb. Ich muss heimlich lesen, weil ich hier unverstanden bin, jedenfalls vom Italiener an meiner Seite, der es bereits für ein schweres Krankheitsbild… Mein Outing weiterlesen

Weder Schwule noch Komiker

Un casino, sagt man hier. Gemeint ist das Chaos, in dem sich Italien seit den Wahlen befindet. Inzwischen haben wir einen neuen Papst (bescheiden wie fast alles hier, zur Zeit), aber noch keine neue Regierung. Dafür aber „zehn Weise“, hochgelobt von der Süddeutschen Zeitung, die ihrer Rolle als deutsches diplomatisches Corps wieder alle Ehre macht… Weder Schwule noch Komiker weiterlesen

Die Endlosschleife.

Und täglich grüßt das Orgientier. EIN STOSSGEBET VON PETRA RESKI.  Italien kommt nicht aus der Endlosschleife von Korruption und politischem Schmierentheater. Die Rückkehr Berlusconis ist das i-Tüpfelchen. Berlusconi kandidiert wieder? Aber ist der nicht im Gefängnis?“, fragte mich eine Freundin. Zu ihrer Entschuldigung muss gesagt werden, dass sie in Australien lebt und es relativ still um… Die Endlosschleife. weiterlesen

Rin inde Kartoffeln, raus ausde Kartoffeln

B. wäre nicht B.,  also „jemand mit der besonderen Gabe, Verbrechen zu begehen“ wie ihn gestern die Richter definierten, die ihn wegen schwerer Steuerhinterziehung  in erster Instanz zu vier Jahren Haft, 10 Millionen Euro Steuerrückzahlung und  zu fünf Jahre Ausschluss von allen öffentlichen Ämtern verurteilten – wenn er nicht heute schon angekündigt hätte, dass er… Rin inde Kartoffeln, raus ausde Kartoffeln weiterlesen

Aus Liebe zu Italien

kündigte B. an, auf seine Kandidatur als Ministerpräsident  zu verzichten. Meine Meinung: Unter B. war nicht alles schlecht. Auch habe ihm einiges zu verdanken. Etwa, dass ich italienischer wurde, als ich es je erwartet hätte, ich habe mich für ihn geschämt und ihn verflucht. Dank ihm interessierte ich mich mehr für die Zusammenhänge zwischen Mafia und Politik… Aus Liebe zu Italien weiterlesen

Er zappelt noch

Gestern Abend wurde in Italien gefeiert und vor dem Präsidentenpalast „Halleluja“ gesungen. Aber so lange B. noch zappelt, glaube ich an nichts. Er soll Mario Monti bereits das Versprechen abgenommen haben, weder ein neues Wahlrecht einzuführen, noch die Telekommunikationsgesetze anzurühren. Außerdem wird im Ausland immer etwas unterschätzt, dass B. keineswegs ein Fremdkörper in Italien war.… Er zappelt noch weiterlesen

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Endlich

Das Lied der Stunde: Berlushka, bye-bye. Klingt wie Englisch, ist aber Italienisch. Am lustigsten ist die Stelle, wo auf die Parlamentarierin und Ex-Showgirl Gabriella Carlucci angespielt wird, die zur Oppositionspartei UDC übergelaufen ist und über die B. in den Mund gelegt wird: „Die einzige im Parlament mit weniger Neuronen als ich“.

Unbenannt

Vor ein paar Tagen war ich im italienischen Parlament, auch Montecitorio genannt. Außer den Parlamentsstenografen, dem Vize-Vize-Parlamentspräsidenten und ein paar versprengten Abgeordneten war gut wie niemand da. Das hatte natürlich etwas mit Ostern zu tun, aber nicht nur. B. hält das Parlament für völlig überflüssig, er zeigt sich nur dann, wenn es um ein Mißtrauensvotum… Unbenannt weiterlesen

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